LEFR-TCC

Law Enforcement and First Response Tactical Casualty Care (LEFR-TCC)

Die medizinische Versorgung im zivilen Setting wird bisweilen immer mehr von taktischen Lagen (aktive Schützen, genereller Waffeneinsatz) beeinflusst. Aus diesem Grunde sind die Tactical Emergency Casualty Care-Guidelines (TECC) von den militärischen Tactical Combat Casualty Care-Guidelines (TCCC) abgeleitet worden. Das Prehospital Trauma Life Support (PHTLS) Committee der National Association of Emergency Medical Technicians (NAEMT), hat in Kooperation mit den Denver Health and Hospital Authority Paramedics und der Denver Police Department Metro SWAT das Kurskonzept Law Enforcement and First Response Tactical Casualty Care (LEFR-TCC) entwickelt. PHTLS vereint die Expertise von erfahrenen Unfallchirurgen, Notfallmedizinern, Notfallsanitätern und Rettungsassistenten. Die LEFR-TCC Kurse werden von Instruktoren durchgeführt, die sowohl zu PHTLS- als auch TCCC/TECC-Instruktoren ausgebildet wurden. Diese Instruktoren besitzen somit das taktische Verständnis und die medizinische Expertise. Durch die globale Vernetzung der Instruktoren, der direkten Vermittlung der TECC Guidelines und der Anbindung an die NAEMT wird ein hoher Qualitätsstandard gewährt.

Wer sollte einen LEFR-TCC Kurs besuchen?

In diesem Ein-Tages-Kurs werden Personal der Polizei, der Feuerwehr, ziviler Rettungsdienste und weitere First Responder in medizinischen lebensrettenden Sofortmaßnahmen ausgebildet. Diese Maßnahmen sollen das Überleben des Verwundeten sichern bis medizinisches Fachpersonal die taktische Szene betreten kann, wenn die Lage sicher ist. Der Kurs kombiniert Folienpräsentationen mit klassischen praktischen Skill-Stations und Szenarien.

Angelehnt an die drei Phasen von TECC (Direct Threat Care, Indirect Threat Care und Evacuation) werden den Kursteilnehmern u.a. folgende lebensrettende Sofortmaßnahmen und weitere medizinische Fertigkeiten und Strategien beigebracht:

  • Verwundete aus der Gefahrenzone zu retten
  • Blutstillung mittels Tourniquet
  • Durchführung eines adäquaten Atemwegsmanagements
  • Beurteilung der Atmung des Verwundeten
  • Blutungskontrolle mittels Hämostyptika und Packing
  • Strategien zur Blutungskontrolle kennen
  • Einsatztaktisch relevante Schockzeichen erkennen

Der Kurs kombiniert auf diese Weise die Prinzipien von PHTLS und TCCC mit den TECC-Guidelines und den Empfehlungen aus dem „Hartford Consensus Document“ zu Amok- und Scharfschützenlagen. Weiterhin reduziert er die Maßnahmen auf die lebensrettenden Sofortmaßnahmen, die dazu notwendig sind einen Patienten so zu stabilisieren, bis eine weiterführende Versorgung durchgeführt werden kann, wie sie u.a. in Kursen wie TECC und PHTLS abgebildet wird.

Wie hoch ist der Kurspreis pro Teilnehmer?

Der aktuelle Kurspreis pro Teilnehmer beträgt 350 €.

 

 

weiterführende Informationen
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