B-Con

Bleeding Control for the Injured (B-Con)

Der Kurs B-Con (Bleeding Control for the Injured) wurde vom PHTLS Committee entwickelt, um die Zusammenarbeit von Polizeikräften, Feuerwehr und Rettungsdienst im Hinblick auf Ereignisse mit Amokschützen, Sprengstoffanschlägen und Massenanfällen von Verletzten (MANV) zu optimieren. Amoklagen in den USA und die jüngsten Ereignisse in Europa zeigen, dass mit einer solchen Bedrohung weiterhin gerechnet werden muss.

B-Con basiert auf den Empfehlungen des „Hartford Consensus“. Dieser empfiehlt gerade bei Amoklagen das Vorgehen nach dem Akronym THREAT:

  1. Threat suppression
  2. Hemorrhage control
  3. Rapid Extrication to safety
  4. Assessment by medical providers
  5. Transport to definitive care

In diesem 2,5-stündigen Kurs werden den Teilnehmern lebensrettende medizinische Basismaßnahmen, wie Blutungskontrolle mittels Tourniquet, Druckverband und Hämostyptika (blutgerinnungsaktivierende Substanzen), sowie ein Atemwegsmanagement, um die Atemwege offen zu halten, gelehrt.

Wer sollte einen B-Con Kurs besuchen?

Wer sollte diesen Kurs besuchen? In erster Linie ist dieses Basistraining an nicht taktische Polizeikräfte, Feuerwehrleute, Sicherheitskräfte, Lehrer und anderes nicht medizinisches Personal gerichtet.

Im Kursmaterial sind eine PowerPoint Präsentation, Anweisungen für die Instruktoren und ein Guide zu den Skill Stations enthalten. Für teilnehmende Polizeikräfte gibt es eine separate PowerPoint Präsentation, welche Bezug auf den Inhalt des „Hartford Consensus“ nimmt und auf die taktischen Änderungen in der Annäherung an Amokschützen und andere Einsatzlagen eingeht.

Nach Abschluss des Kurses sind die Teilnehmer in der Lage:

  • Die Gründe für den frühen Einsatz eines Tourniquets bei einer lebensbedrohlichen Extremitätenblutung zu erklären.
  • Die richtige Anlage eines Tourniquets am Arm oder Bein durchzuführen.
  • Die Strategie bei der Kontrolle von Blutungen zu beschreiben.
  • Die korrekten Maßnahmen und Hilfsmittel zur Sicherung eines Atemweges kennen.
  • Die korrekte Anlage von Verbänden mit blutgerinnungsaktivierenden Substanzen durchzuführen.

Dieser 2,5-stündige Kurs befähigt jeden Teilnehmer lebensbedrohliche Blutungen adäquat zu behandeln.

 

 

weiterführende Informationen
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